Sportgemeinschaft Schellerhau

       
 

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Die Sportplätze selbst angelegt


Von Wenke Vogeley

Schellerhau. Die Sportgemeinschaft im Ort gibt es seit 50 Jahren.

Schellerhau ist seit Beginn der touristischen Erschließung des Erzgebirges um 1900 ein beliebtes Erholungsgebiet als „Sommerfrische“ für die Dresdner. Um diese Zeit zogen auch im Winter die ersten „Brettlfahrer“ im Tellkoppengebiet ihre Runden. Neben Langlauf wurde die erste Sprungschanze der Region zum Publikumsmagnet. Auf diesem Interesse konnten die Einheimischen in der Nachkriegszeit aufbauen. Dazu gehörte eine ordentliche Portion Enthusiasmus für den Wintersport: Pionier der Sportbewegung und erster Vorsitzender des örtlichen Sportvereins war der Schellerhauer Sportlehrer Kurt Hänel.

„Der lief am Wochenende durchs Dorf und klingelte die Leute zum Schneeschippen raus“, erinnert sich sein Nachfolger, Jörg Schubert. Am 16. August 1956 wurde schließlich die Sportgemeinschaft Schellerhau gegründet. „Der Verein war bis in den 50er Jahren der Motor des kulturellen Lebens im Ort“, sagt Dietrich Papsch, der als stellvertretender Vereinschef eine Chronik zusammenstellte. „Da bekommen die Alten noch Glanz in den Augen, wenn sie davon erzählen. Die haben ja nicht nur den Slalomhang oder die Sportplätze gebaut, sondern mit ihrer Begeisterung den ganzen Ort mitgerissen. Ausflüge wurden organisiert, eine Straßenbeleuchtung initiiert, der Landfilm hierher geholt.“

Auf dieser Infrastruktur konnte in den nächsten Jahrzehnten aufgebaut werden und Schellerhauer Sportler zeigten Erfolge in Wettkämpfen. Eigene Wettläufe wurden zudem ins Leben gerufen. „Für uns war die Wende der wesentliche Schnitt“, erklärt Schubert, der seit 30 Jahren Vorsitzender der Sportgemeinschaft ist. „Wir hatten ja bis dahin an die 110 Mitglieder.“ Dann zogen viele weg. Auch die Förderungsbedingungen für Sportvereine wandelten sich grundlegend. „Heute beschränken wir uns nur noch auf die wesentlichen Dinge, die uns möglich sind“, ergänzt Papsch. „Klein, aber fein.“ Damit gemeint ist die Organisation von den Veranstaltungen.

Zum traditionellen Kammlauf im Winter kommen Teilnehmer von weit her. Im Sommer locken Bergsprint und eine Radtour. Zudem betreut die Sportgemeinschaft einer Frauengruppe in Gymnastik sowie den Biathlon-Nachwuchs.

Am vergangenen Wochenende hatte die Sportgemeinschaft eine Feier in eigener Sache zu organisieren. Mit einem Festakt im Schellerhauer Waldhotel feierten die heutigen Mitglieder die Vereinsgründung vor fast genau 50 Jahren. Unter den Gratulanten waren unter anderen der Altenberger Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler), Sponsoren und Vertreter anderer Sportvereine der Region.

Mario Bielig und Frank Hoffmann vom Kreissportbund des Weißeritzkreises nutzten die Jubiläumsfeier, um zwei Mitglieder auszuzeichnen. Vereinschef Jörg Schubert bekam für sein Engagement die Ehrennadel in Gold des Landessportbundes. Henry Weise, Übungsleiter im Biathlon und aktiver Volksskiläufer, erhielt die Ehrennadel in Silber. Das sollte Ansporn sein, die aufgebaute Arbeit weiter zu führen und weiter junge Leute zu gewinnen. Vereinsvizechef Papsch bleibt optimistisch: „Wir haben unwahrscheinlich gute Talente hier im Ort.“

Sächsische Zeitung 5. Juli 2006

 
       

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